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Saat: Kann vor der Aussaat direkt auf die Samen oder auf die Saat mit einem Verbrauch von 100 g pro m² ausgestreut werden.
Sämereien: Vielseitig verwendbare Gartenerde bereitet man, indem man Wurmhumus zu 10-30 % mit einem ruhenden Produkt vermengt. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn man auf der Oberfläche der Sämerei bis zu 200 g Wurmhumus pro m² verteilt.
Setzlinge: Das Loch in der Erde etwas größer als nötig machen, mit einer cremigen Mischung aus Wasser und Wurmhumus füllen und dann die Pflanze einsetzen, die zuvor mit einem wurzelwuchsfördernden Mittel behandelt werden kann.
Verpflanzung von Bäumen: Jede Baumart, jeder Obst- und jeder Schmuckbaum, erfährt bei der Umpflanzung nur einem minimalen Schock, wenn man folgendermaßen vorgeht: in dem Loch 100-300 g Wurmhumus und eine gleiche Menge direkt auf die Wurzeln oder die sie umgebende Erdmasse verteilen. Beim Zuschütten des Loches weitere 300-1500 g Wurmhumus dazugeben und ausgiebig wässern. Bei Obstbäumen verringert sich mit dieser Technik die Zeit erheblich die nötig ist, bis der Baum wieder Früchte trägt.
Verpflanzung von Büschen: In das Loch 50-100 g Wurmhumus direkt zu den Wurzeln geben und gut wässern.
Verpflanzung von Gartenblumen: 50-100 g Wurmhumus direkt zu den Wurzeln, in das kleine Erdloch geben, zumachen und ausgiebig wässern. Bei Dauerpflanzen jedes Jahr 100-150 g Wurmhumus pro m² verteilen und wässern.
Besonders komplizierte Verpflanzungen: Diese Technik wird bei Pflanzenarten angewandt, die aus verschiedenen Gründen durch eine Verpflanzung tief erschüttert werden. 15-20 Tage vor der Umsetzung in die Wurzelgegend 250 g/m² Wurmhumus geben und ausgiebig wässern. An der Stelle, wo ein Baum neu eingesetzt werden soll, vorgehen wie oben beschrieben.
Umpflanzen in den Blumentopf: Je nach Dimension und Zustand der Pflanze 10-20 % Wurmhumus unter die Blumenerde mischen.
Hydrokultur: 1 - 5 g/l alle drei Monate dazugeben.
Düngung von Wasserpflanzen: Alle 20-30 Tage einen Teelöffel oder 5 g/l in das Behältnis geben.
Blätterdüngung: Wurmhumus ins Wasser geben (50 g pro Liter). Nachdem viele Nährstoffe sich im Wasser gelöst haben, diese Mixtur nach zwölf Stunden auf die Pflanze zerstäuben. Der verbleibende Anteil fester Bestandteile ist noch reich an Nährstoffen und kann, als wäre er ganz frisch, in gleicher Weise wieder verwendet werden, wenn man die Dosis verdoppelt.
Vorzeitige und verlängerte Fruchtreife in Gemüsegärten: Für eine vorgezogene und in der Qualität höher stehende Ernte, beim Einpflanzen 150-200 g pro Pflanze an Wurmhumus dazugeben. Um eine Verlängerung der Fruchtzeit zu erreichen, nach jeder Ernte 100 g Wurmhumus verabreichen. Bei Befolgung dieser Methode wird die Ernte, abgesehen von der außergewöhnlichen Qualität, auch quantitativ über dem Durchschnitt liegen. In der Wurzelgegend 100-250 g Wurmhumus pro m² verteilen, je nach Dimension und Anspruch der Pflanze. Dann umgraben und wässern.
Rasenflächen: Einmal oder mehrmals jährlich, je nach Anspruch, 50-100 g/m² verteilen und dann mit einem Sprenger wässern. Soll in kurzer Zeit eine gute Wirkung erzielt werden, so ist es notwendig jedes mal dann zu wässern, wenn man den Wurmhumus ausstreut, es sei denn, natürliche Wetterniederschläge stehen kurz bevor.
Kranke und schwache Pflanzen: Die üblichen Dosen verdreifachen.
Extensive Bewirtschaftung: 50-100 g Wurmhumus m² verteilen, umgraben und wässern.
Ausgelaugte Böden: Je nach Lage 150-500 g pro m² verteilen. Umgraben und wässern.
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Wurmhumus - Handhabung
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