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Der Wurmkomposter Worm Café ist ein von Kompostwürmern unterstütztes System, das Ihre organischen Abfälle aus der Küche und Garten in reichhaltige, dunkle Komposterde und wertvollen Flüssigdünger verwandelt. Dieser Wurmkomposter ist einfach zu bedienen (die Würmer übernehmen die harte Arbeit!) und Ihre Investition wird sich bei richtiger Handhabung um ein Vielfaches auszahlen. Mit dem Einsatz eines Wurmkomposters helfen Sie nicht nur sich selbst, sondern schützen gleichzeitig die Umwelt. Sie entlasten Mülldeponien durch das Recycling Ihrer organischen Abfälle und reduzieren dadurch die gefährlichen Treibhausgase (Methan).
Der Wurmkomposter setzt sich zusammen aus einem Sammelbehälter mit vier Beinen inkl. Ablaßhahn, drei Arbeitsbehältern (Etagen) und einem Deckel mit Luftlöchern. Ebenfalls mitgeliefert werden ein Substratblock aus Kokos zum erstmaligen Einsetzen der Würmer, eine Abdeckmatte aus Kokosfaser, welche die Würmer vor Licht und Austrocknung schützt sowie jeweils eine Packung Säureregulierer und Appetitanreger. Maße: H: 750 mm, B: 560 mm, T: 385 mm, Gewicht: 12 kg
Sobald sich die Kompostwürmer in das mitgelieferte Substrat (Kokosblock) einquartiert haben und Küchenabfälle hinzugegeben wurden, beginnen die Würmer in der unteren Etage mit der Arbeit. Erst wenn der Arbeitsbehälter vollständig befüllt ist und von den Würmern gut angenommen wurde, kann die nächste Etage (Arbeitsbehälter) aufgesetzt und mit Abfällen befüllt werden. Haben die Würmer die frischen Abfälle entdeckt, fressen sie sich ihren Weg nach oben und kriechen allmählich in den darüberliegenden Arbeitsbehälter.
Mit dem Zeitpunkt, wo der oberste Arbeitsbehälter voller Abfälle ist, haben die meisten Würmer den untersten Arbeitsbehälter (wo sie einst eingesetzt wurden) bereits verlassen. Dieser Arbeitsbehälter ist jetzt mit gebrauchsfertigem Wurmhumus gefüllt. Entfernen Sie den unteren Arbeitsbehälter, ernten den Wurmhumus und setzen Sie ihn als neuen Arbeitbehälter oben auf. Im unteren Sammelbehälter wird die überschüssige Flüssigkeit aus den oberen Etagen aufgefangen, wo sie auch abgelassen und als Flüssigdünger verwendet werden kann.
Dieser Zyklus wird nie enden: Sie haben immer eine bequeme, natürliche und effiziente Möglichkeit, Ihre Küchenreste zu entsorgen, während Sie sich zur gleichen Zeit konstant mit hochwertigen Kompost und Flüssigdünger versorgen können.
Wählen Sie für Ihren Wurmkomposter einen sicheren Standort, der vor direkter Sonne und vor starkem Regen und Kälte geschützt ist (z.B. Balkon, Garage, Keller, Schuppen, Hauswand oder unter einem Carport oder Baum).
Das ist abhängig von der Anzahl der Würmer sowie von den Bedingungen, die innerhalb und außerhalb Ihres Wurmkomposter herrschen. Kompostwürmer können täglich etwa die Hälfte ihres eigenen Körpergewichts fressen. Wir empfehlen, Ihren Wurmkomposter mit ca. 1000 Kompostwürmern (etwa 500g) zu starten. Bei guten Bedingungen verarbeiten die Würmer so 250g Küchenabfälle am Tag. Innerhalb nur weniger Monate wird sich die Wurmpopulation im Komposter verdoppeln. Mit steigender Wurmanzahl können Sie dann Ihre Futtermengen steigern.
Ja, Würmer lieben Faserstoffe. Deshalb sollten 20 – 30 % des Futters aus trockener Pappe oder Papier bestehen. Verwenden können Sie z. B. zerrissene Eierpappe, Pappkartons oder Zeitungspapier aber keine Hochglanzbroschüren oder Farbdrucke, da diese hohe Schwermetallgehalte aufweisen.
Würmer fressen umso besser, sobald sie sich an neues Futter gewöhnt haben. Es ist es von Vorteil, das Futter in kleine Stücke zu hacken. Ebenso verbessert sich die Leistung Ihres Komposters, diesen in einer Umgebungstemperatur von etwa 10-20 Grad Celsius aufzustellen. Würmer meiden saures Futter wie Orangen, Zitronen oder Zwiebeln. Wöchentlich eine Handvoll des Säure-Regulierers (oder stark zerkleinerte Eierschalen) hilft den Säuregehalt des Futters zu regulieren. Die gelegentliche Beigabe des Wurmaktivierers sorgt für stärkere, dickere Würmer mit großem Appetit.
Vermeiden Sie Fleischreste, Knochen sowie große Mengen an Zitrusfrüchten und Zwiebeln zu füttern. Achtung! Hunde- und Katzenkot von kürzlich «wurmbehandelten» Tieren führen zum Tod der Kompostwürmer. Auch frischer Rasenschnitt sollte auf Grund der starken Hitzeentwicklung und dem freigesetzten Ammoniak nicht Ihrem Wurmkomposter zugegeben werden.
Da die Würmer sich anfangs auch über das Kokossubstrat hermachen, dauert es einige Zeit, bis Ihre Wurmfarm zugeführte Abfälle optimal verarbeitet. Nach Ablauf dieser Zeit muß nicht mehr gewartet werden, bis die Würmer das alte Futter vollständig verarbeitet haben. Solange die Würmer direkt an der Oberfläche fressen, kann weiteres Futter dem Komposter beigegeben werden.
Bei richtiger Handhabung wird es zu keiner Geruchsbelästigung kommen. Schlechte Gerüche entstehen nur, wenn Ihnen Fehler passieren. Mögliche Gründe sind zu nasses Kompostgut, zu starke Sonneneinstrahlung oder einer Überfütterung (Fäulnis, Gährung, Schimmelbildung).
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder haben Sie den Würmern zu früh neues Futter verabreicht, bevor diese es geschafft haben, die vorherigen Abfallmengen zu verarbeiten.Oder das Kompostgut im darunterliegenden Arbeitsbehälter hat sich so gesetzt, dass eine unüberwindbare Lücke für die Würmer entstanden ist. Füllen Sie diese Lücke einfach mit Abfällen auf, damit die Würmer nach oben gelangen können.
Küchenabfälle bestehen zu 80 % aus Wasser. Daher werden Sie wahrscheinlich nur bei extrem heißem Wetter und dann in nur geringen Mengen Wasser zuführen müssen. Beachten Sie, dass das Futter etwa die Feuchte eines ausgedrückten Schwammes aufweisen sollte.
Nein, Sie können nie zu viele Kompostwürmer haben. Würmer regeln ihre Population in Abhängigkeit vom verfügbarem Raum und der angebotenen Nahrungsmenge. Ihre Anzahl sollte sich bei etwa 6000 bis 8000 Tiere einpendeln.
Kompostwürmer benötigen reichhaltige organische Abfälle und ständige Feuchte, um zu überleben. Daher können sie nur auf gut gemulchten Gartenflächen oder in einem bestehenden Komposthaufen ausgesetzt werden. Der Gartenboden ist dafür nicht geeignet.
Würmer arbeiten am besten bei Temperaturen zwischen 10 - 30 Grad Celsius. Stellen Sie Ihren Komposter an einen geschützten Platz auf, wo er vor zu starker Sonneneinstrahlung oder strengen langanhaltenen Frost geschützt ist. Bei extremer Hitze nehmen Sie einfach den Deckel ab und kühlen Sie den Komposter durch die Zugabe von Wasser herunter. Bei extremer Kälte sollten Sie Ihren Komposter in eine geschütztere Umgebung (z.B. Keller oder Garage) stellen oder ihn mit Luftpolsterfolie oder einer alten Wolldecke umwickeln.
Solange der Komposter im Innenbereich aufgestellt ist passiert gar nichts. Im Außenbereich lässt mit sinkenden Temperaturen die Aktivität der Würmer nach und kann bei großer Kälte < 5 Grad zur Winterruhe der Würmer führen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Würmer vor starken Frost schützen. Sie können den Komposter mit geeignetem Material isolieren (z.B. alte Wolldecke, Luftpolsterfolie) oder in den Schuppen, die Garage als auch in den Keller stellen.
Gerade vor einem Regen kann es dazu kommen, dass sich die Würmer im Deckel Ihres Komposters ansammeln. Ähnlich wie in der Natur versuchen die Würmer vor der Gefahr der Überflutung und dem Ertrinken aus dem Boden zu fliehen. Nehmen Sie deshalb als erstes den Wurmkomposter aus dem Regen, heben den Deckel ab und setzen die Würmer wieder in den Arbeitsbehälter zurück. Ein Deckel eines alten Plastikeimers kann vor starkem Regenfall schützen. Vergewissern Sie sich jedoch, dass eine gute Belüftung gewährleistet ist.
Wählen Sie für Ihren Wurmkomposter einen sicheren Standort, der vor direkter Sonne und vor starkem Regen und Kälte geschützt ist (z.B. Balkon, Garage, Keller, Schuppen, Hauswand oder unter einem Carport oder Baum).
Dieser Behälter fängt die überschüssige Flüssigkeit auf, die aus den oberen Etagen aus nach unten sickert. Wichtig: Dieser Behälter bleibt leer und wird nicht mit Würmern oder Kompostgut befüllt! In der Mitte des Sammelbehälters befindet sich eine Aufstiegshilfe, um es versehentlich heruntergefallenen Würmern zu ermöglichen, wieder nach oben in den Arbeitsbehälter zu gelangen.
Bevor Sie Ihre Kompostwürmer einquartieren, müssen Sie folgende Vorbereitungen treffen:
1. Füllen Sie einen Eimer etwa halb voll mit warmen Wasser (ca. 6-7 Liter). Weichen Sie den mitgelieferten Kokos-Substratblock darin auf und rühren Sie die Mischung um. Es braucht etwa eine Stunde, bis das Wasser vollständig aufgenommen wird. Pressen Sie danach das überschüssige Wasser heraus und gießen Sie es ab.
2. Nehmen Sie jetzt die rechteckige Kartonscheibe aus der Verpackung, legen diese auf den Boden des ersten Arbeitsbehälters und verteilen darauf das bereits aufgeweichte Kokossubstrat gleichmäßig.
3. Geben Sie nun Ihre Kompostwürmer auf das Substrat und lassen Sie den Komposter offen und ohne Deckel für ein paar Stunden stehen. Da Würmer lichtempfindlich sind, fördern Sie so das Eingraben in das neue Substrat. Eventuell, an der Oberfläche verbleibende, tote Würmer sollten Sie absammeln und entsorgen.
4. Sobald sich die Würmer vergraben haben, kann mit der Fütterung begonnen werden.Verteilen Sie das Kompostiergut gleichmäßig. Ein paar Handvoll sind fürs Erste ausreichend. Decken Sie nun die Würmer mit der mitgelieferten Abdeckmatte (alternativ mit Pappe oder Zeitungspapier) ab.
5. Füttern Sie in den nächsten Wochen zunächst immer nur kleine Mengen Abfälle bis der Behälter voll ist. Beobachten Sie, welche Mengen die Würmer verarbeiten und steigern sie langsam die Futtermenge. Die Würmer sollten nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung und Vermehrung auch mehr Futter verwerten können.
Setzen Sie den mittleren Arbeitsbehälter erst ein, wenn Sie sicher sind, dass dieser mit seinem Boden das darunterliegende Kompostmaterial berührt. Nehmen Sie dazu die Abdeckmatte ab. Diese und der Deckel sollte stets auf den frisch beigefügten Abfällen liegen.
Wichtig: Da sich das Abfallvolumen fortlaufend reduziert, sollten Sie öfter kontrollieren, dass das Abfallmaterial den Boden des neuen Behälters berührt und sich keine Lücke bildet. Nur so ist gewährleistet, dass alle Würmer in die darüberliegende Etage gelangen können. Entstehende Lücken lassen sich einfach durch etwas Kompostiergut füllen.
Sie können nun den neuen Arbeitsbehälter weiter befüllen. Achten Sie aber darauf, dass sich die Würmer unter der Oberfläche des alten Abfalls befinden. Sie müssen nicht warten, bis die Würmer allen Abfall verarbeitet haben. Solange sie sich an der Oberfläche befinden, kann hinzugefüttert werden.
Gehen Sie mit dem obersten Arbeitsbbehälter wie mit dem mittleren Behälter vor. Sollten die Würmer die alte Abdeckmatte bereits jetzt schon verspeist haben, ersetzten Sie diese durch eine neue oder verwenden Sie Pappkarton oder Zeitungspapier zum Bedecken der Abfälle.
Erntezeit ist, wenn auch der oberste Arbeitsbehälter bis zum Rand mit Kompostiergut befüllt ist. Zu diesem Zeitpunkt sollten sich alle Würmer in den beiden oberen Arbeitsbehältern befinden. Im untersten Arbeitsbehälter ist der Inhalt von den Würmern vollständig in Wurmhumus umgewandelt worden und kann nun geerntet werden. Entnehmen Sie dazu die unterste Etage, entleeren sie diese und setzen Sie sie wieder als obersten Arbeitsbehälter oben drauf. Nun können Sie Ihren Wurmkomposter wieder befüllen und der Prozess beginnt von neuem.
Wichtig: Geben Sie Ihren Küchenabfällen zur Regulierung des pH-Wertes alle 2 Wochen eine Handvoll des mitgelieferten Säureregulierers «Anti Acid Lime Mix» hinzu. Um den Appetit Ihrer Würmer besonders in der Startphase anzuregen, verwenden Sie gleichermaßen alle 2 Wochen eine Handvoll des Appetitanregers «Worm Treat».
Hinweis: Bis zum Ernten Ihres ersten Humus können über sechs Monate vergehen. Danach kann der Wurmhumus in regelmäßigen Abständen geerntet werden.
1. Überstürzen Sie nichts und gehen Sie die Dinge langsam an. Es wird einige Zeit dauern, bis die Würmer den ersten Behälter zu Humus verarbeitet haben. Geben Sie zu Beginn des Kompostierungsprozesses keine großen Abfallmengen auf einmal in den Komposter. Das beste Rezept ist regelmäßig und nur wenige Abfälle zu füttern. In einem etablierten System können Kompostwürmer täglich etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes an Futter verwerten.
2. Schichten Sie das frische Kompostgut nicht höher als 5 – 10 cm. Generell gilt: Sie können weiter frische Abfälle zugeben, solange sich Würmer in der obersten Abfallschicht (direkt unter der Abdeckmatte) befinden und dort arbeiten.
3.Kommen die Würmer mit der Verwertung der Abfälle nicht nach und es sammelt sich der Abfall im Komposter an, dann unterbrechen Sie die Fütterung für eine Weile. Ansonsten beginnt dieser zu faulen, was die Würmer stört und unangenehme Gerüche produziert, die Ratten und Fliegen jedoch anzieht. Beginnen Sie erst wieder zu füttern, wenn Sie Würmer in der oberen Abfallschicht sehen.
4. Würmer lieben die Abwechslung. Geben Sie deshalb Ihren Würmern verschiedene Abfälle zu fressen. Mit der Zeit werden Sie erkennen, welche Abfälle von den Würmern rasch verarbeitet werden und welche länger benötigen. Sorgen Sie für ausreichend Faserstoffe in Form von zerrissenen Karton, Eierschachteln oder Zeitungspapier. Diese Stoffe sollten etwa 25 % des Futters ausmachen. Alle 2-3 Wochen eine Handvoll «Worm Treat» wird die Kompostierung ankurbeln.
5. Gras- und Rasenschnitt sowie Blätter können nicht im Wurmkomposter verwertet werden. Die starke Erhitzung des Materials und die Freisetzung von Ammoniak würde die Würmer schädigen.
6. Kompostwürmer mögen keine sauren Bedingungen (< pH 6). Der ideale pH-Wert für Würmer liegt zwischen 6 und 8 (7 ist ideal). Um eine Übersäuerung zu vermeiden, sollten Sie die Zugabe von Zitrusfrüchten oder Zwiebeln vermeiden. Um der natürlichen Säure der meisten Küchenabfälle entgegenzuwirken, geben Sie alle 2-3 Wochen zusammen mit dem Abfällen eine Handvoll des Säureregulierers (Anti Acid Lime Mix) hinzu.
7. Halten Sie den Inhalt des Wurmkomposters feucht, aber nicht nass. Wässern Sie bei Bedarf. Da Küchenabfälle meist einen hohen Wassergehalt haben, ist dies eher selten notwendig. Der Inhalt des Worm Cafés sollte so feucht sein, wie ein ausgedrückter Schwamm.
8. Gelangt zuviel Wasser in den Komposter und der Inhalt ist stark wassergetränkt, sollten Sie den Hahn öffnen und das überschüssige Wasser ablaufen lassen. Die Feuchtigkeit läßt sich durch Untermischen von zerrissenen Zeitungspapier oder Pappe aufsaugen und sorgt für eine verbesserte Belüftung des Systems.
9. Es wird einige Monate dauern, bis sich der erste Flüssigdünger im Auffangbehälter ansammelt. Danach sollten Sie die Flüssigkeit in regelmäßigen Abständen ablassen. Das gewonnene Extrakt eignet sich bestens zur Düngung von Zimmer- und Balkonpflanzen. Vor der Anwendung verdünnen Sie es mit Wasser im Verhältnis 1:10.
10. Vermeiden Sie oralen Kontakt mit den Inhalten des Komposters und waschen Sie sich die Hände.
Wurmhumus hat einen hohen Gehalt an Nährstoffen sowie organischer Substanz und ist deshalb ein hervorragendes Pflanzenwuchsmedium. Er ist reich an leicht löslichen Pflanzennährstoffen und sein feinkrümeliges Gefüge verbessert die Bodenstruktur im hohen Maße. Es ist nicht nötig den Wurmhumus vor seiner Anwendung zu sterilisieren, da er Bakterienarten enthält, die auf Ihre Pflanzen günstige Wirkungen haben und sie nicht schädigen. Er kann für die Aussaat, zur Bepflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie als Kopfdünger für Topfpflanzen verwendet werden.
Aussaaterde: 25 % Wurmhumus, 25% Perlite, 50% Torf
Blumentopferde: 25 % Wurmhumus, 25% Perlite, 25% Torf , 25% Sand
(Hinweis: Beachten Sie bitte, dass Kokosfasern oder Baumrinde angemessene Alternativen zu Torf sind.)
Kopfdünger: Mit einer kleinen Schaufel oder einem Löffel entnehmen Sie etwa 12 mm Erde aus dem Blumentopf und füllen anschließend mit Wurmhumus auf. Mischen Sie nun den Wurmhumus leicht unter und gießen Sie. Durch das Gießen gelangen die Nährstoffe zu den Pflanzenwurzeln. Für die Pflege Ihrer Topfpflanzen genügt, je nach Topfgröße, die monatliche Gabe eines Tee-, bzw. Esslöffels voll Wurmhumus.
Flüssigdünger: Die Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter ist ein hoch konzentrierter Pflanzendünger und muss vor seiner Anwendung (Gießen) mit 10 Teilen Wasser verdünnt werden.
Nicht sehr viel. Ein gut funktionierendes System kann ohne Probleme für einen Monat sich selbst überlassen werden, ohne das die Wurmanzahl sinkt. Sollten Sie in den Urlaub fahren, geben Sie den Würmern noch einmal eine gute Portion frisches Futter (wenn möglich eine Handvoll «Worm Treat» Wurmaktivierer) und sorgen Sie für ausreichend Feuchtigkeit. Öffnen Sie den Ablasshahn, damit überschüsssige Flüssigkeit jederzeit ablaufen kann.
Nein. Würmer haben keine Zähne und benötigen zur Nahrungsaufnahme Feuchtigkeit und Pilze. Sie können einer Schimmelbildung vorbeugen, indem Sie das befallende Material wenden. Dadurch wird es besser belüftet. Stellen Sie sicher, dass die Würmer dicht unter der Oberfläche arbeiten. Wenn nicht kann das ein Zeichen von Überfütterung sein. Setzten Sie dann die Fütterung für ein paar Tage aus, damit die Würmer wieder aufholen können.
Nein. Der Nachwuchs der Kompostwürmer ist von Anfang an rötlich gefärbt. Es handelt sich bei den kleinen, weißen Würmern um Enchyträen, die oft im Kompost zu finden sind. Gegenüber den Kompostwürmern sind sie widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und sauren Bedingungen. Sollten sie im Komposter überhand nehmen, überprüfen Sie den Stand der Flüssigkeit im Sammelbehälter und geben Sie eine Handvoll vom Säureregulierer «Anti Acid Lime Mix» hinzu, um den pH-Wert anzuheben.
Fruchtfliegen werden oft von gärendem Obst angezogen und sind kaum zu vermeiden. Für Ihren Wurmkomposter stellen sie kein Problem dar, können jedoch mit wachsender Anzahl stören. Beugen Sie ihnen vor, indem Sie beim Füttern insbesondere Obstreste mit älterem Material oder Erde bedecken. Auch die Zugabe von trockenen Faserstoffen (Zeitungspapier, Pappe), bis zu einem Drittel des Abfalls, reduziert die Fliegenpopulation. Legen Sie die Abdeckmatte gut auf. Vergessen Sie nicht alle paar Wochen eine Handvoll Säureregulierer «Anti Acid Lime Mix» beizugeben. Stellen Sie die Fütterung für eine Weile ein, wenn dies nicht zum gewünschten Erfolg führt.
Es ist natürlich, dass einige Würmer unter dem Deckel oder an den Seitenwänden des Komposters umherkriechen. Aber wenn sich sehr viele Würmer ansammeln, ist das ein Zeichen für schlechte Lebensbedingungen im Komposter. Überprüfen Sie in dem Fall die Feuchtigkeit, Luft, pH-Wert sowie das Futter im Wurmkomposter (siehe die 10 goldenen Regeln) und bringen sie abweichende Faktoren ins Gleichgewicht. In der Zwischenzeit können Sie den Deckel abnehmen. Das Tageslicht sorgt dafür, dass sich die Würmer wieder eingraben.
Wenn die Bedingungen für einige Zeit nicht stimmen oder wenn der Komposter für einige Zeit vernachlässigt wurde, kann es zum Wurmsterben kommen. Vergewissern Sie sich, dass die richtige Balance zwischen trockenem Abfall (mind. 25% Faserstoffe) und frischem Abfall eingehalten wurde. Um Ihren Komposter wieder in Gang zu setzen, bestellen Sie sich neue Würmer (ca. 1000 Stück bei Lombrico/Wurmhandel) und beachten Sie unsere Beratungshinweise.
Versuchen Sie die Ameisenkönigin zu finden und entfernen Sie diese. Die restlichen Ameisen werden ihr folgen. Wässern Sie den Wurmkomposter und halten Sie seinen Inhalt feucht (Ameisen mögen es trocken!). Streichen Sie etwas Vaseline an die Füße des Komposters oder stellen Sie die Füße in
Wasserschalen.
wurmhandel.de Telefon: 03381/347 247 Mail: info@wurmhandel.de
Produktanleitungen - Wurmkomposter Worm Café
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